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Goodbye 2018

Wieder ein Jahr um. Hätte mir vor einem Jahr irgendwer erzählt, was alles passieren wird… ich hätte es nicht geglaubt. Und doch sitze ich wieder hier, in meinem alten Zimmer, das so ganz anders aussieht und warte darauf, dass unser Besuch eintrudelt. Mir ist nicht nach feiern. Mir ist nach abschießen, ins Bett legen und den Jahreswechsel verschlafen. “Wir Steinböcke haben ein schwieriges Jahr vor uns, das habe ich im Horoskop gelesen.” hat meine Oma erzählt, als wir am 26. bei ihr waren. Mir bleibt fast die Suppe im Hals stecken. Noch schwieriger als das endende Jahr? wollte ich am liebsten sagen. Na dann kann ich mich gleich eingraben…

Mein körper ist komisch. Ich beobachte ihn mit einer Mischung aus Faszination, Ekel und Entsetzen. Er scheint nicht zu mir zu gehören, wie ein seltsames, fremdartiges Ausstellungsstück in einem Museum. Da ist kein Unterhautfettgewebe mehr, ich kann meine Haut an den Unterarmen und Oberarmen genauso vom knochen wegziehen wie an den Handrücken. Als ich den neuen, großen Teppich und die 2 kleinen für die Hasen hoch in die Wohnung geschleppt habe begann mein Herz zu stechen, ich bekam keine Luft mehr, mir wurde schwarz vor Augen und ich musste mich erst mal 5 Minuten vor meiner Tür hinsetzen, bevor ich aufsperren und meine Wohnung betreten konnte. Ein komisches Gefühl, so am Limit zu sein. Vielleicht werde ich in ein paar Wochen nicht mal mehr die Treppen hoch in meine Wohnung kommen, auch ohne Teppiche. Who knows.

Aber jetzt werde ich mir erst mal bisschen Zeugs in die Blutbahn jagen, das mich lebensfähig macht, und zumindest den Anschein erweckt als würde ich dem Ereignis genauso entgegenfiebern wie Nadine.

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2 comments on “Goodbye 2018

  1. Auf dem Parkplatz sich verkauft, um an den koksdealer zu kommen, für einen bastard seinen Vater mit allen in die Stadt zu holen und dem zu erzählen der hat 20 Jahre Unterhalt, solange hat der ihn nicht gesehen, auch als dem bastard die Mutter starb. Jetzt hat die hafendirne wie einen Sohn um mit dem bastard den Vater einzuholen. Hab Kaviar > kokain lololo

  2. Na ja, so komisch ist dein Körper nicht, er reagiert schlicht auf die massive Unterernährung. Ich wünsche dir alles Gute fürs kommende Jahr. Ich würde dir eigentlich auch wünschen, dass du Hilfe bekommst, ein Gegenüber, das stärkt und hält und mit dem du gemeinsam ein bisschen an dem kratzen kannst, was durch die diversen Süchte und Substanzen verdeckt ist. Aus den letzten Einträgen habe ich aber immer eher den Eindruck gewonnen, dass du das für dich gar nicht willst und ablehnst. Wie dem auch sei: Ich wünsche dir, dass 2019 besser zu dir ist (und du besser zu dir sein kannst) als 2018.

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