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Was eine Woche

Die Woche hatte es in sich. Täglich 1,5 Überstunden und die Arbeit schien trotzdem kein Ende zu nehmen. Dazu kam, dass am Mittwoch mein körper streikte. Am späten Vormittag begann sich ein allgemeines Unwohlsein in mir auszubreiten. Ich dachte, nach der Zuccinicremesuppe zu Mittag würde es besser werden, doch das war ein fataler Irrtum. Danach war mir kotzübelschlecht und ich fühlte mich, als hätte ich 3 Liter flüssigen Beton getrunken. Ich fühlte mich so mies, dass ich sogar Jazzdance ausfallen ließ, es wäre einfach nicht gegangen. Die Fahrt nach Hause war eine einzige Qual, in meiner Wohnung angekommen flüchtete ich noch mit Schuhen aufs klo und war zum Glück knapp schneller als mein Mageninhalt. Den Abend verbrachte ich mehr tot als lebendig am Sofa und auch am Donnerstag fühlte ich mich noch wie durch den Fleischwolf gedreht. Erst am Freitag war ich wieder fit, aber lange war mir dieser Zustand nicht vergönnt. Als am Nachmittag der vorhergesagte, gefrierende Regen einsetzte, war ich gerade am Heimweg von der Arbeit und wollte noch ein paar Besorgungen erledigen. Der Parkplatz des Supermarktes war gestreut. Die Stufen hoch zum Gehsteig neben der Straße auch. Der Gehsteig selbst leider noch nicht. Und da ich wegen Regen+ kalt = bääääääh auch ein ordentliches Tempo draufhatte, legte ich mich mit dementsprechend viel Schwung auf die Fresse. Ergebnis: knie blau, Hüften blau, Ellenbogen blau. Gratulation.

Mal ganz zu schweigen von dem Chaos, das letzte Woche in der Arbeit abging. Aufgrund eines angekündigten Besuchs des globalen Qualitätsmanagers bekamen mein Arbeitskollege C. und ich die Aufgabe, den Sperrbereich aufzuräumen. 2 Stunden lang werkten wir wie die Blöden, am Schluss standen alle Paletten in Reih und Glied nur um am nächsten Tag festzustellen, dass irgendein Depp mit dem Staler dagegengefahren war und alles wieder verschoben hatte. Ich konnte C. nur durch gutes zureden davon abhalten, Amok zu laufen. Auch ganz schön war, als endlich die Magnetteile für die 6 unvollständigen Aufträge auf der Sperrfläche eintrafen. Nachdem ich den buchungstechnischen Vorgang erledigt hatte, brauchte ich eigentlich nur noch darauf warten, dass sie der Transportfahrer der Logistik vom automatischen Lager zu mir brachte. Das tat er auch, allerdings nur die Teile für 5 Aufträge. Mindestens eine Stunde verbrachte ich insgesamt damit, sie an den üblichen verdächtigen Plätzen zu suchen, doch bis ich Feierabend machte, tauchten sie nirgends auf. Am nächsten Tag in der Früh stellte ich fest, dass sie um 22:30 wieder eingelagert worden waren. Und als sie dann endlich bei mir waren und ich das Zeug der Montage übergeben hatte, schafften es ein Genie, die Drähte so kurz abzuzwicken, dass man sie nicht mehr verwenden konnte und ich sie verschrotten und neue auslagern musste. Und wenn ich alles aufzählen würde an eigentlich unnötiger, vermeidbarer Arbeit, die ich erledigt habe, würde ich sicher noch 2 Stunden sitzen. Es ist also kein Wunder, dass ich zu dem, was ich eigentlich tun sollte, nicht wirklich komme.

Auf dass es kommende Woche besser wird…

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One comment on “Was eine Woche

  1. Und? Ist diese Woche besser gewesen?

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