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Das war´s dann wohl

Tja, das war es dann wohl. Ich meine, was soll ich mir als Frau denken, wenn mein Freund das letzte Wochenende bei einer anderen Frau verbracht hat und sie seit gestern bei ihm ist? Ich will D.C. ja nichts unterstellen, aber er hat bisher eigentlich nur mal ihren Namen erwähnt und dass er Kontakt mit ihr hat – aber wenn sie ihm schon vorher so wichtig war, dass sie einander regelmäßig treffen, hätte er mir das doch erzählt. Und jetzt plötzlich, wo es zwischen uns und beschissen läuft, hängen die zwei ständig aufeinander.

Wie schon in manchen Blogkommentaren angedeutet wurde: Man kann es ihm nicht verübeln. Das was so weh tut ist nicht, dass er sich offenbar jemand Anderen gesucht hat, das verstehe ich und gerade weil er mir wichtig ist wünsche ich ihm, dass ihm jemand das geben kann, das er braucht, sondern dass er mit mir nicht Schluss macht.

Allerdings muss man dazu sagen, dass er in den letzten Wochen in seinem Ausnahmezustand auch einige Aktionen gerissen hat, die mich an seiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln haben lassen. Gegipfelt ist das ganze darin, dass ich, als ich vorletztes Wochenende von einem Ausflug mit meinen Eltern zurückkam, ganze 94 Anrufe (!!!) von DC auf meinem Handy fand und einen von meinem Vermieter. DC hatte sich so in die Vorstellung hineingesteigert, dass ich überdosiert halbtot auf meinem Sofa liege, dass er, nachdem ich 50 Mal oder so nicht an mein Handy gegangen war, die Rettung alarmiert und zu mir geschickt hatte. Die kam auch, klingelte, natürlich machte keiner auf (ich war ja wie gesagt nicht da), weshalb sie dann ins Gasthaus zu meinem Vermieter gingen. Der machte sich natürlich auch Sorgen, schnappte sich den Zentralschlüssel und ging zusammen mit den Rettungskräften in meine Wohnung. Wieder einer dieser Momente, in dem ich mehr Glück als Verstand gehabt hatte… wären meine Eltern davor nicht bei mir gewesen sondern hätte ich mich irgendwo draußen mit Freunden getroffen, wären meine Konsumuntensilien feinsäuberlich auf dem Wohnzimmertisch verteilt gewesen. Und was dann passiert wäre, möchte ich mir lieber nicht ausmalen.

Was würde ich dafür geben, etwas dazuhaben, mit dem ich mich wegballern könnte. Aber die letzten Reste habe ich letztes Wochenende in einer Exzess-Aktion vernichtet die darin gipfelte, dass ich Sonntag um halb 6 morgens sitzend zu mir kam, den Laptop auf meinem Schoß. Als ich ihn zur Seite stellte, mich hinlegte und zudecken wollte, katapultierte ich dabei eine Spritze durch die Luft, deren Schutzkappe ich erst am Nachmittag nach langer Suche in der Sofaritze fand. Die Nadel aus dem Arm zu ziehen, kriege ich normalerweise noch hin, aber gerade beim Nachlegen passiert es mir regelmäßig, dass ich erst Stunden später mit der “ungesicherten” Spritze in der Hand zu mir komme. Selbstsichernde Spritzen wären mal eine sinnvolle Erfindung.

Aber das alles ist nicht. Das Einzige, womit ich mich halbwegs betäuben kann, sind Benzos.

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