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Let´s dance in style, let´s dance for a while

heaven can wait, we´re only watching the skies.

Und wieder jährt sich dieser Tag. Der Tag, an dem ich da hinter den Piloten saß, in der Boeing 737 und die Mittellinie der Piste unter uns verschwinden sah, an diesem nebeligen Oktobermorgen. Als wir durch die Wolkendecke brachen und auf Flugfläche 360 Mannerschnitten frühstückten. Als wir zurücktauchten in den Nebel und auf dieses Lichtermeer von Flughafen zuschwebten.

Damals hatte ich mir mein Leben so anders vorgestellt. Schule fertig machen, 2 Jahre Ausbildung und dann ins Cockpit. Es war mir vollkommen klar, es gab nichts anderes. Keine andere Option. Von diesem Tag an war es das was ich wollte, das worauf ich hingearbeitet habe.

Und jetzt lebe ich Tag für Tag mit dem Wissen, dass ich es nicht bekommen werde. Ich sehe die Fotos meiner ehemaligen Klassenkollegen auf Facebook, wie sie ihre ersten Flüge mit zweimotorigen Flugzeugen absolvieren und es ist schwer zu ertragen. Sie leben meinen Traum.

Ja, ich weiß, es ist jammern auf hohem Niveau. Und doch tut es weh, immer und immer wieder.

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