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Behördenchaos und was sich sonst so tut

Ich stecke noch immer mitten im Namensänderungschaos. Auf dem Zahlschein für die Haushaltsversicherung steht noch immer mein alter Name (obwohl ich der Versicherung die Änderung mitgeteilt habe), meine neue Krankenversicherungskarte, die ich angeblich innerhalb von 2-3 Wochen erhalten sollte, ist auch noch nicht da und heute bekam ich einen Anruf von der Fernmeldebehörde. Ich hatte mich davor extra telefonisch erkundigt, welche Unterlagen ich für die Neuausstellung meines Funkerzeugnisses mitschicken muss. Antrag auf Zweitausfertigung, Überweisungsbestätigung, Kopien der Namensänderungsbescheide, war mir mitgeteilt worden. Ich hatte also brav alles in einen Umschlag gepackt und zur Fernmeldebehörde geschickt… mit dem Ergebnis, dass mir die Dame heute am Telefon mitteilte, ich müsse das alte Funkerzeugnis bitte auch zurückschicken. Sie hätte vergessen, mir das zu sagen.

Ähm… wozu rufe ich an und frage?! Den Anruf (eigentlich die Anrufe, denn die zuständige Mitarbeiterin war erst am Urlaub, dann gerade nicht im Büro, würde mich aber zurückrufen, was nicht passiert war… ) hätte ich mir also sparen können. Und dass ich morgen wieder zur nächsten Poststelle fahren kann (ist ja nicht so, als ob es hier in der Pampa an jeder Ecke eine gäbe), wo ich doch gestern erst dort war, macht mich auch nicht unbedingt glücklicher. Aber zumindest war mein neuer Führerschein heute im Postkasten. Zumindest das hat überraschend schnell geklappt, ich war ja am Freitag erst beim Verkehrsamt.

Außerdem habe ich feststellen müssen, dass unsere Firma die erste Januarwoche auch geschlossen ist. Das macht mir Angst, ich will nicht so viel Zeit haben. Ich hätte gehofft, am 2.1. schon wieder arbeiten gehen zu können. So habe ich die Wahl, ob mir in Medan die Decke auf den Kopf fällt oder im Kaff, denn Fakt ist: Sie wird mir auf den Kopf fallen. Ich kann ja nicht mal sagen, ich räume mal wieder richtig auf oder so, denn seit ich so in der Essstörung drinhänge, ist es bei mir erstaunlich sauber und aufgeräumt und mein Zimmer in Medan ist sowieso bis auf die Möbel leer (und jede Menge Kram, der dort gelagert wird, aber nicht mir gehört).

So weit will ich aber gar nicht denken, am Freitag steht erst mal der Besuch beim neuen Therapeuten an, am Montag in der Ambulanz, wo ich vermutlich endgültig rausgeworfen werde, und am Dienstag bei Dr. Hexe. Auf den neuen Therapeuten bin ich sehr gespannt. Diesmal werde ich aber meine Befunde nicht mitnehmen, auch wenn er die hundert Mal sehen will, zumindest bei den ersten Terminen nicht. Ich glaube, der letzten Therapeutin war das ein bisschen „too much information“, die habe ich damit etwas verschreckt.

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