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Eine kurze Nacht

Mal wieder. Etwas mehr als 4 Stunden, mehr war nicht drin. Zu viele Gedanken in meinem Kopf. Wie mittlerweile so gut wie immer. Am Sonntag habe ich versucht, dem Problem mit Substanzkonsum Herr zu werden. Es hat nicht wirklich funktioniert. Vielleicht, weil ich es zu oft gemacht habe in letzter Zeit. Wo sind die Zeiten hin, zu denen ich mit einer deutlich geringeren Menge den ganzen Tag voll abgeschossen war? Wo es Abend war, als ich wieder vollständig zu mir gekommen bin und nicht mehr genau sagen konnte, wo der Nachmittag hingekommen ist?

Stattdessen lag ich am Sonntag am Sofa, Augen fest geschlossen, entspannende Musik im Hintergrund und wartete darauf, dass das Zeug in meinem Hirn seine Arbeit tut, doch es passierte nichts. Es war frustrierend. Diese Sehnsucht nach Davonfliegen und zeitgleich das Gefühl, am Boden festzukleben. Zwei sorgenfreie Stunden hatte ich. Aber was sind schon zwei Stunden, wo doch alleine ein Tag schon zwölf mal mehr hat. Mehr, als ich derzeit glaube ertragen zu können, auch wenn es letztendlich doch irgendwie funktioniert.

 

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