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Unaufregender Rumgammel-Samstag

War gestern noch mehr oder weniger gezwungenermaßen bei einer Feier am Flugplatz. Ich hatte absolut gar keine Lust, erstens war ich hundemüde, zweitens gab es etwas zu essen, und drittens viele Leute= Überforderung. Also dasitzen und einfach dahindissoziieren… und dann stand plötzlich unvermittelt die Katzenmama hinter mir und hielt mir die Augen zu. Ohne Vorwarnung angefasst zu werden ist in diesem Zustand sehr unangenehm für mich, und dann auch noch Augen zuhalten?!. Nach gerade mal 2 Stunden machte ich mich restlos bedient auf den Heimweg. Trittico einwerfen, gute Nacht.

So einfach war gute Nacht dann doch nicht. Eine Stunde später war vom Trittico noch nix zu spüren. Dafür war ich um 7 wieder wach, habe die Fellmonster gefüttert bevor sie vor lauter Hunger ihr Reich auseinandernehmen und bin wieder ins Bett, weil mein Kreislauf noch dort war. Um 10 bin ich aufgestanden und habe ein bisschen Chaos beseitigt. Außerdem musste ich die Mottenquelle suchen, denn wenn man innerhalb von 2 Wochen 3 Motten in der Wohnung findet ist das verdächtig. Nachdem sie gefunden und beseitigt war, räumte ich die restliche Küche auf. Ich habe schon seit längerem ein Platzproblem in der Küche, aber lustigerweise nicht, weil ich so viele Lebensmittel habe. Alles an essbaren Dingen (abgesehen vom Inhalt des Tiefkühlfachs) passt bei mir in ein Fach im Küchenschrank. Ist zwar jetzt auf 3 aufgeteilt zwecks besserer Übersicht, aber rein vom Volumen her würde ein Fach reichen. Aber was braucht man schon großartig, wenn man alleine lebt? Ich habe Mehl, Staub- und Kristallzucker, Nudeln, Reis, Cous-Cous, ein paar Gewürze, dann ist da noch eine Packung passierte Tomaten, Öl, Vanillepuddingpulver, Zimt, Kakaopulver, Backpulver, Vanillezucker, Mohn, ein Glas Nutella und eine Packung Gummibärchen. Im Kühlschrank Milch, Kartoffeln (warum ich die in den Kühlschrank gebe? Ich kanns euch auch nicht sagen), Schokosauce, 2 Eier, und Grünzeug für die Fellmonster. Den meisten Platz nimmt das ganze Geschirr und sonstiger Küchenbla ein. Auflaufformen, Backformen… Ich schweife ab. Es gibt spannendere Dinge als der Inhalt meiner Küchenschränke.

Später werde ich noch meine Snowboardausrüstung ins Auto bringen. Morgen geht es das erste und vermutlich letzte Mal in dieser Saison auf die Piste. Und das bedeutet früh aufstehen, denn um 7 fahren wir los. Ich hoffe mal, dass mir das Eiskratzen morgen erspart bleibt. Ich erinnere mich noch lebhaft an letztes Jahr, als mein Auto von einer hauchdünnen Eisschicht überzogen war, die sich dem Eiskratzer widersetzte. Um nicht zu spät zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen, kratzte ich mit viel Mühe ein 20x20cm großes Quadrat auf der Windschutzscheibe frei, machte alle Fenster auf und fuhr, den Kopf aus dem Seitenfenster haltend um etwas zu sehen, zum (glücklicherweise nicht allzu weit entfernten) Treffpunkt. Ich hoffe mal, dass mir das morgen erspart bleibt.

 

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