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Jahresrückblick

Schon wieder ein Jahr um. Ein bisschen Statistik gefällig?

Im Gegensatz zum Vorjahr haben sich meine Blogaufrufe vervierfacht. Ich habe 386 Blogeinträge veröffentlicht, das macht durchschnittlich mehr als einen neuen Blogeintrag pro Tag. Und ihr hattet auch viel zu sagen: 568 Kommentare und fast 1500 Likes, mal abgesehen von den Kontaktaufnahmen über das Kontaktformular und den E-Mails.  Ich freue mich nach wie vor über jede Rückmeldung.

Und ich bin überrascht, wie sich der Blog entwickelt hat. Als ich damit angefangen habe, hätte ich nicht gedacht, dass so viele Menschen hier mitlesen werden. Blogs über psychische Krankheiten gibt es schließlich unzählige- und meiner ist nur einer davon.

Mein Jahr 2015 war alles. Von grenzgenial bis fast nicht mehr aushaltbar. Viele Momente in der Luft, auf Skipisten, in verlassenen Gebäuden, in Arztpraxen, Krankenhäusern und Kliniken. Das ist so gegensätzlich, dass ich oft gar nicht glauben kann, dass das ein einziges Leben sein soll. Allgemein fühlt es sich so an, als könnte das alles unmöglich in einem Jahr passiert sein, weil es einfach viel zu viel scheint.

Ich habe keine Neujahrsvorsätze, schon lange nicht mehr. Früher habe ich mir immer vorgenommen, mich umzubringen. Nicht besonders konstruktiv, mal abgesehen davon, dass es frustrierend ist, jedes Jahr zu versagen. Ich versuche, mich nicht verrückt zu machen. Einfach nicht daran denken. Auch nicht daran, dass ich in zwei Wochen Geburtstag habe.

 

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