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Träume

Ich träume kaum in letzter Zeit. Liegt wohl am Tavor. Aber wenn ich träume, dann träume ich von der Psychiatrie. Irgendwie lustig. Es sind ja keine Horrorträume von Geschlossener und Fixierung und so, sondern einfach relativ neutrale Träume. Heute Nacht auch wieder. Ich war in der Psychiatrie, aber auf der allgemeinpsychiatrischen Station und habe draußen vor der Station in so einer Art Aula eineiige Zwillinge getroffen, die beide Borderline hatten und auf der entsprechenden Station waren. Ich wollte dann mit denen anfangen zu reden wie es dort so ist, aber dann hat mein Wecker geläutet. Schade, hätte mich echt interessiert, was die zu sagen gehabt hätten… 😉

Am Freitag bringe ich meine beiden flauschigen Mädels zu einem Piloten vom Arbeitsflugplatz. Die Katzenmama hat das organisiert. Total lieb von ihr, denn ich weiß nicht, ob ich das in meinem Zustand auf die Reihe bekommen hätte. Schlimmstenfalls hätte ich die beiden mit nach Medan genommen. Aber so verbringen sie eine Woche am Bauernhof. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil die Katzenmama derzeit versucht mir alles so leicht wie möglich zu machen und ich ihr gerade irgendwie nichts zurückgeben kann.

Der genaue Plan für nächste Woche steht immer noch in den Sternen. Am Samstag werde ich mich wohl mit Blacky treffen, weil er in Medan ist. Ich freue mich schon total. Ich war echt frustriert, als ich erfahren habe, dass er ausgerechnet an dem Wochenende, an dem ich im Ausland sein werde, in Medan ist. Dass der Auslandsbesuch nun ins Wasser fällt, ist zumindest insofern positiv, dass wir uns sehen können.

Sonst? Zu Flausch will ich nicht. Ich hatte überlegt mich mit Raziel zu treffen. Habe ihm eine SMS geschrieben, wie es ihm geht. Zurück bekam ich 3 SMS mit sehr poetischem Geschreibe. Typisch Raziel eben. Er hat mir vor ein paar Monaten sogar mal ein Gedicht geschrieben, richtig süß. Aber ich bin einfach zu zugedröhnt um zu begreifen, was er mit seinen Worten meint. Deswegen antworte ich vorsichtshalber nichts. Melanie möchte ich derzeit auch irgendwie nicht sehen. Ihre Knochen, ihre Verletzungen, sie aufbauen müssen… ich bin ein Mensch, der sich sehr schnell von Gefühlen anderer Menschen mitreißen lässt. Wenn ich Scheiße drauf bin und jemanden bei mir habe, der gut drauf ist, überträgt sich das bis zu einem gewissen Grad auf mich. Leider funktioniert das auch, wenn es jemandem nicht so gut geht. Das zieht mich dann runter. Deswegen ist es wahrscheinlich besser, wenn ich sie nicht sehe. Ich kann sie ja nicht mal irgendwie aufbauen, so wie ich derzeit drauf bin.
Der zweite Fixpunkt ist Patrick. Ich habe ihm angeboten, die Sachen aus seiner Wohnung in Medan, die er bis zu seinem Umzug nicht mehr braucht und die schwer mit dem Zug zu transportieren sind, mit zu seinen Eltern zu nehmen, da ich mit dem Auto unterwegs bin.

Sonst ist alles offen. Viel Schlafen. Viele Tabletten nehmen. Überlegen, wie ich wieder an neue komme. Weitermachen, irgendwie.

One comment on “Träume

  1. Ist es nicht auf einer Seite…. doof das wir uns so schnell von der Laune anderer anstecken lassen? Zum mindestens die negative Laune. Ich hoffe du kannst deine Tage genießen und kommst ein wenig zu Ruhe und einen klaren Kopf.

    Liebe Grüße
    -SaLi

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