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Abstand

Keine 6 Stunden geschlafen. Mal wieder. Und bestimmt dreimal dazwischen aufgewacht. Mal wieder. Irgendwann um halb sieben entnervt aufgestanden. Überlegt, ob ich mit meinem Fellmonster nochmal zum Tierarzt soll. Ein bisschen was frisst sie zwar, aber nicht viel. Letztendlich doch bleiben gelassen. Wenn sich das bis Montag nicht normalisiert, fahre ich am Montag nach der Arbeit.

Achja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich geträumt habe, in der Psychiatrie zu sein. Als Patientin. Aber zumindest war es ein positiver Traum, denn die Mitpatienten und das Personal waren nett, soweit ich mich erinnern kann. Da waren in den letzten Tagen schon unschönere Träume dabei…

Ich habe versucht, den Tag irgendwie zumindest teilweise positiv zu gestalten. Ich bin geflogen. Ganz alleine, nur für mich.
flug_250715

Das Wetter war angenehm. Ich mag es, bei Bewölkung zu fliegen, besonders im Sommer. Wenn da keine Wolken sind, ist man durchgeschwitzt, bis man überhaupt in der Luft ist. Und es war gut, abschalten zu können. Zumindest für eine halbe Stunde alles zu vergessen. Wenn ich fliege, lasse ich alles am Boden. Und Alleinflüge haben nochmal einen ganz besonderen Zauber. Klar fliege ich gerne mit anderen Piloten oder mit Passagieren. Aber alleine zu fliegen ist etwas Anderes. Nur ich und das Flugzeug und irgendwo unten der Rest der Welt. Wenn ich fliege, ist alles gut. Zumindest für den Moment.

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