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Tattoopläne

Ich möchte eigentlich schon länger ein Tattoo. Bis jetzt scheiterte es immer am Motiv. Ich durchforstete das ganze Internet, fand aber nichts, wo ich gesagt hätte: “DAS ist es!”

Vor einigen Wochen habe ich mit Matthias (der selbst ein Tattoo hat) über diese Problematik geredet. Der sagte: “Du bist doch eh so kreativ, zeichne dir doch selbst ein Motiv!”

Nun geht das aber bei mir nicht so, dass ich mich einfach hinsetze und etwas zeichne. Wenn es mir sehr gut geht, bin ich sogar ziemlich unkreativ. Wenn es mir schlecht geht, weiß ich manchmal gar nicht wohin mit den vielen Ideen für Bilder, Gedichte, etc.

Heute in der Arbeit kam dann plötzlich die große Kreativitätswelle. 10 Minuten und der Erstentwurf war fertig. Nach der Arbeit habe ich ihn Matthias gezeigt. Der fand den auch super. “In ein paar Jahren ist es dann so weit!” meinte ich. “Was? Warum erst in ein paar Jahren?” musste ja so kommen. Aber was solls, irgendwann demnächst fängt sowieso die T-Shirt Zeit an. “Ich hab am Oberarm ein paar Narben (naja, ein paar…?!)  und wenn die noch nicht so alt sind, können sich die noch verändern und dann verzieht sich am Ende noch das Tattoo oder so…” – “Glaubst du? Frag doch mal in einem Tattoo-Studio nach!  Mit Tattoos kann man Narben auch gut verstecken”. Dass das zwar bei einzelnen Narben sicher machbar ist, weiß ich, aber wenn ich mir nicht den gesamten Oberarm tattoowieren will, kann ich das vergessen. Aber das wird Matthias im Sommer bestimmt noch selbst herausfinden.

Was mich eher noch davon abhält, mich mit meinem fertig ausgearbeiteten Motiv in ein von Matthias empfohlenes Tattoo-Studio zu begeben, ist die Angst davor, dass ich das Tattoo zerstören könnte. Mal abgesehen davon, dass man ja erkennt, dass die Narben relativ frisch sind, und ich nicht weiß, ob ich unter diesen Umständen überhaupt jemanden finde, der mich tattowieren würde. Und ehrlich gesagt verstehe ich es ja auch. Ich weiß nicht, ob ich das Tattoo nicht doch mal irgendwann in einer Kurzschlussaktion zerschneide- und das wäre ewig schade drum. Noch dazu weil ich das Tattoo eigentlich an einer meiner derzeitigen “Lieblingsschneidestellen” plane. Grund dafür ist, dass man das Tattoo an dieser Stelle besonders gut sehen würde, wenn ich bei offener Haube im Segelflieger sitze und das einfach dann optisch echt was hermachen würde.

Mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als trotzdem mal ins Tattoo-Studio zu fahren und nachzufragen. Nachfragen ob mein Motiv so umsetzbar ist, und eben auch, wie das mit den Narben ist. Wenn, würde ich das sowieso erst nächsten Winter machen. Und wenn ich das ok hätte, dass das machbar wäre, würde ich mir die Stelle wo Tattoo hinkommen soll markieren und schauen, ob ich es hinkriege, mich dort ein halbes Jahr lang nicht zu verletzen. Falls ich das aushalte, so lang da noch nichts ist, ist es denke ich auch machbar, die Stelle in Ruhe zu lassen, wenn ich das Tattoo habe.

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