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Sorgen

“Liebes, ich mache mir ernste Sorgen!”

So fing Flausch´s Kommentar auf meinem passwortgeschützten Blog an.

Irgendwo weiß ich ja, dass sie recht hat. Ich bekomme irgendwie nichts mehr auf die Reihe. Wäsche waschen, Geschirr abwaschen, aufräumen? Fehlanzeige. Ich habe mir vor 1,5 Wochen eine Zuccini gekauft. Wollte Nudeln kochen mit Tomaten-Zuccini-Sauce. Habe es bis heute nicht geschafft.

Stattdessen durchforste ich das Internet nach Bildern von schlimmen Selbstverletzungen. Höre dabei traurige Musik. Lese einschlägige Blogs und Selbstverletzungsmethodendiskussionen. Stoße auf Dinge, wo ich mir denke: “Hey, das könnte ich eigentlich mal probieren!”. Auch wenn ich weiß, dass es deutlich gefährlicher ist, als das, was ich bisher gemacht habe. Aber es ist mir irgendwie egal. Ich bin auf der Suche nach diesem Kick. Es fühlt sich so belebend an, etwas zu tun, was mich in Gefahr bringen könnte. Schon allein der Gedanke daran gibt mir ein Gefühl von Lebendigkeit.

Ja, mich lebendig fühlen. Das ist das, was ich mir gerade wünsche.

Sie fühlt sich so schrecklich an, diese Leere.

 

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